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Grazyna von Lonski Heilpraktikerin für Psychotherapie

Schwerpunkt

Trennung und Scheidung mit Kindern – Begleitung für Mütter

Eine Trennung mit Kindern ist weit mehr als das Ende einer Partnerschaft. Sie nehmen Abschied, treffen weitreichende Entscheidungen und geben Ihren Kindern Halt – oft alles gleichzeitig und gerade dann, wenn Sie selbst Halt bräuchten.

Ein Gänseblümchen blüht zwischen welken Herbstblättern im Gras
Das Leben findet immer wieder einen Weg.
Grazyna von Lonski mit ruhigem, klarem Blick im Herbstwald, neben ihr führt ein steiler Waldweg hinauf ins Licht
Grazyna von LonskiHeilpraktikerin für Psychotherapie

Ich weiß, wovon ich spreche

Ich habe selbst eine Trennung mit kleinen Kindern erlebt und kenne auch die Jahre danach aus eigener Erfahrung.

Damals hätte ich mir eine Begleitung gewünscht, die beides verbindet: fundiertes psychologisches Wissen und ein echtes Verständnis dafür, wie sich der Alltag einer Mutter in dieser Lage anfühlt.

Genau das möchte ich Ihnen heute geben: eine Begleitung, die Ihre Gefühle ernst nimmt und zugleich nah an Ihrem Leben bleibt.

Erkennen Sie sich wieder?

  • Sie denken über eine Trennung nach und möchten diesen Schritt gut vorbereiten – für sich und für Ihre Kinder.
  • Sie stecken mitten in der Trennung oder im Scheidungsverfahren, und die Belastungen wachsen Ihnen über den Kopf.
  • Trauer, Wut, Angst und Schuldgefühle wechseln sich ab. Manchmal wissen Sie nicht, wie Sie den nächsten Tag schaffen sollen.
  • Sie fragen sich, ob die Trennung Ihren Kindern schadet und wie Sie sie gut durch diese Zeit bringen.
  • Als Alleinerziehende tragen Sie die Verantwortung für Kinder, Haushalt, Beruf und Finanzen nun weitgehend allein.
  • Jeder Kontakt mit Ihrem Ex-Partner kostet Sie Kraft. Absprachen werden nicht eingehalten, Konflikte ziehen sich hin.
  • Ihr Umfeld versteht nicht, wie schwer diese Zeit für Sie ist, oder ergreift sogar Partei für die andere Seite.

Warum eine Trennung mit Kindern so viel Kraft kostet

Auf der bekannten Stressskala von Holmes und Rahe steht die Scheidung an zweiter Stelle, gleich nach dem Tod des Partners. Mit kleinen Kindern kommt etwas hinzu: Die Belastung endet nicht mit dem Scheidungsurteil. Bleiben die Umstände schwierig, kann sie über viele Jahre anhalten, oft bis die Kinder groß sind.

Dabei kommen mehrere Ebenen zusammen:

  • Gefühle

    Trauer um die Familie, die Sie sich gewünscht hatten, Enttäuschung, Wut, Angst und Schuldgefühle. Manchmal enttäuscht auch die eigene Herkunftsfamilie gerade dann, wenn Sie sie am meisten bräuchten.

  • Alltag und Gesundheit

    Die Doppelbelastung von Beruf, Haushalt und Kindern, Existenzsorgen, vielleicht ein Umzug. Der Dauerstress kann zu Erschöpfung, Schlafstörungen, Ängsten oder depressiven Verstimmungen führen.

  • Umfeld und Verfahren

    Ein veränderter Freundeskreis, Zweifel am eigenen Wert, die Suche nach einer guten anwaltlichen Vertretung, Fragen zu Unterhalt, Umgang und Sorgerecht.

Ein entscheidender Faktor ist, ob Ihr Ex-Partner das Wohl der Kinder im Blick behalten kann. Wo das gelingt, lässt sich vieles gemeinsam regeln. Wo nicht, brauchen Sie mehr Kraft, mehr Klarheit und gute Strategien.

Eine Trennung gut vorbereiten

Wenn Sie über eine Trennung nachdenken, lohnt es sich, diesen Schritt sorgfältig vorzubereiten. Vieles, was später Not verursacht, lässt sich vorher bedenken: Wie sage ich es den Kindern? Wo soll ihr Lebensmittelpunkt sein? Welche Unterstützung brauche ich – emotional, rechtlich und finanziell?

Wenn Sie schon jetzt mit Feindseligkeit rechnen, ist es besonders wichtig, sich frühzeitig Unterstützung zu holen.

Wenn die Trennung hochstrittig wird

Manche Trennungen werden zum Machtkampf. Tatsachen werden verdreht, Schuld wird Ihnen zugeschoben, und nach außen stellt sich Ihr Ex-Partner als Opfer dar. Absprachen werden gebrochen, Umgang und Sorgerecht werden zum Druckmittel, Verfahren ziehen sich über Jahre. Weil er dabei oft charmant und überzeugend auftritt, glauben Ihnen Außenstehende, Behörden oder sogar Fachleute manchmal nicht.

Häufig ist in solchen Fällen von einem narzisstischen Ex-Partner oder von narzisstischem Missbrauch die Rede. Ob tatsächlich eine Persönlichkeitsstörung vorliegt, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Entscheidend ist, die Dynamik zu erkennen. Wird sie übersehen, kann sogar der gut gemeinte Rat zu Kompromiss und Kooperation in die falsche Richtung führen: Sie geben immer wieder nach, verstricken sich in Auseinandersetzungen und verlieren das Vertrauen in Ihre eigene Wahrnehmung.

In dieser Lage helfen klare Grenzen, eine sachliche und möglichst schriftliche Kommunikation, eine sorgfältige Dokumentation wichtiger Vorfälle und Fachleute, die solche Muster kennen. Mehr darüber lesen Sie unter Toxische Dynamiken erkennen.

Ein Holzsteg führt zwischen hohen Bäumen und Schilf ins Grüne

Was Ihre Kinder jetzt brauchen

Kinder spüren den Stress ihrer Eltern unmittelbar, vor allem den des Elternteils, bei dem sie hauptsächlich leben. Geraten sie in Loyalitätskonflikte, werden sie als Boten oder Druckmittel eingesetzt oder pendeln sie ohne festen Lebensmittelpunkt zwischen zwei Haushalten, tragen sie oft mehr, als ihnen guttut.

Was Kinder in dieser Zeit stärkt:

  • ehrliche, altersgerechte Gespräche über das, was geschieht
  • die Erlaubnis, eigene Gefühle zu haben – auch für beide Eltern
  • Verlässlichkeit und feste Abläufe im Alltag
  • eine Mutter, die selbst wieder zur Ruhe kommt

Deshalb ist Unterstützung für Sie zugleich eine Unterstützung für Ihre Kinder.

Eine Schwanenfamilie mit grauen Jungschwänen schwimmt gemeinsam über den See

Wie ich Sie begleite

Am Anfang stehen Stabilisierung und Entlastung. Im Dauerstress einer Trennung ist es kaum möglich, klar zu denken und gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb beziehen wir Ihr Nervensystem gezielt ein, damit Sie wieder zur Ruhe kommen.

Eine rechtliche Beratung ersetze ich nicht. Ich helfe Ihnen aber, Ihre Anliegen zu sortieren, damit Sie die Termine bei Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt gut nutzen können.

Die psychotherapeutische Begleitung findet in meiner Praxis in Starnberg statt. Psychologische Beratung ist auch online möglich.

Darauf aufbauend kann es zum Beispiel um diese Themen gehen:

  • Trauer, Wut, Angst und Schuld verstehen und verarbeiten
  • belastende Dynamiken erkennen und klare Grenzen setzen
  • Gespräche mit dem Ex-Partner, dem Jugendamt oder der Anwältin vorbereiten und gestärkt hineingehen
  • Ihre Kinder gut durch diese Zeit begleiten
  • den Alltag als Alleinerziehende neu ordnen und Kraftquellen finden
  • Ihren Selbstwert stärken und Schritt für Schritt eine neue Zukunft entwerfen
Dunkle Sturmwolken über dem See, das Wasser in kühlem Blau
Sturm
Eine rosa leuchtende Wolke spiegelt sich im glatten See, dahinter die Berge
Ruhe

Eine Trennung ist ein tiefer Einschnitt. Mit der richtigen Unterstützung kann sie auch der Anfang eines Lebens werden, das sich wieder nach Ihrem eigenen anfühlt.

Häufige Fragen

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Trennungsbegleitung?

Jederzeit: bevor Sie sich entscheiden, mitten im Verfahren oder auch Jahre später, wenn die Belastung nicht nachlässt.

Ich bin in einer anderen Situation. Kann ich trotzdem zu Ihnen kommen?

Mein Schwerpunkt liegt auf der Begleitung von Müttern. Wenn Ihre Situation eine andere ist, sprechen Sie mich gerne an. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob ich Sie gut begleiten kann.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Meine Praxis ist eine reine Selbstzahlerpraxis. Das bedeutet auch: Ihre Krankenkasse erfährt nichts von unserer Zusammenarbeit. Mehr dazu unter Honorar.

Wir beginnen dort, wo Sie gerade stehen.

Im kostenlosen Erstgespräch lernen wir uns kennen und klären in Ruhe, ob und wie ich Sie begleiten kann.